Das Frühjahr ist rosa. Zumindest in der Pfalz. Malerische Aussichten garantiert der Pfälzer Mandelpfad.
Der Pfälzer Mandelpfad verläuft über rund 100 Kilometer – von Bockenheim bis Schweigen-Rechtenbach. Wer ins Blütenmeer eintauchen möchte, nimmt sich am besten die sechste Etappe vor. Zugegeben: Sie gehört nicht zu den kürzesten, jedoch zu den schönsten. Und Bewegung schadet bekanntlich nach
den Wintermonaten nicht. Diese knapp 19 Kilometer lange Strecke führt von Birkweiler über Ranschbach, Leinsweiler, Eschbach, Klingenmünster,
Gleiszellen-Gleishorbach und Pleisweiler-Oberhofen bis nach Bad Bergzabern.
Gleich zu Beginn geht es von Birkweiler am Waldrand entlang, weiter durch die charmanten Winzerdörfer Ranschbach und Leinsweiler bis ins sogenannte Eselsdorf Eschbach, über dem mächtig die Madenburg thront. Die Burg Landeck bleibt dabei stets in Sichtweite. Entlang des Wegs liegt die Nikolauskapelle – ein Kleinod staufischer Sakralarchitektur – und in Klingenmünster lädt das Heimat- und August-Becker-Museum (Anfragen zu Öffnungszeiten: Telefon 06349/5617) zu einer kleinen Zeitreise ein: Hier sind sowohl archäologische Funde als auch Erinnerungsstücke an den Heimatdichter zu sehen, der in diesem Haus geboren wurde.
Von dort führt der Weg weiter nach Gleiszellen-Gleishorbach, vorbei an der St.-Dionysius-Kapelle und durch Pleisweiler-Oberhofen bis nach Bad Bergzabern. Kurz vor dem Etappenziel lockt das Westwallmuseum (Anfragen zu Öffnungszeiten: 0152/596 590 63) am Schloss mit spannenden Einblicken in die Geschichte. Immer im Blick bei dieser Tour: die rosa blühenden Mandelbäume. Und für den genussvollen Tag sei noch empfohlen: ein Picknick im Pfälzer Mandelhain – und am Ende Entspannung in der Südpfalz-Therme in Bad Bergzabern.
Katja Bauroth